Rückblick

War Stimmen in der Stadt ein Erfolg? – Acht Fragen an die Organisatoren und die Antworten darauf jetzt nachzulesen unter RÜCKBLICK.

Der Filmtrailer

Stimmen in der Stadt from stimmeninderstadt on Vimeo.

Herzlichen Dank an CINEBUREAU!

Eine Kurzversion unseres Filmtrailers war vom 25.11. bis 08.12.2010 im Berliner Fenster in den U-Bahn-Zügen der BVG zu sehen. Wir danken der Berliner Fenster GmbH für die Unterstützung!

Gehört und gesehen: Berlin im Dezember 2010

Mit diesen Aufnahmen bedanken wir uns nochmals bei allen Mitwirkenden und Unterstützern und wünschen einen guten Sprung ins Neue Jahr!

Ende

Seit heute, Donnerstag den 9.12.2010 um 00.00 Uhr ist das Projekt »Stimmen in der Stadt« als Audioprojekt zum Welt-Aids-Tag 2010 im öffentlichen Raum Berlins beendet. Im Internet können die Interviews weiterhin auf unserer Webseite angehört werden. Die Hörstationen wurden bereits abgebaut.

Es war uns eine Freude zu sehen, dass so viele Menschen trotz Kälte, Schnee und Wintereinbruch immer wieder einzeln und in Gruppen an den Stationen stehen geblieben sind, um den Erzählungen zuzuhören. Das enorme Presseecho hat das Audioprojekt weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt gemacht. Nicht zuletzt deswegen haben viele Menschen die Möglichkeit genutzt, auf unserer Webseite den Interviews zuzuhören.

Eva, Anneliese, Michaela, Max, Jan, Paul und Gerd, wir danken euch für die intimen Einblicke in euer Leben. Eure Lebenskraft beeindruckt uns. Paul und Gerd, wir denken oft an euch.

Wie es mit »Stimmen in der Stadt« weitergehen wird, werden wir in den nächsten Wochen besprechen. Für Anregungen sind wir offen.

Pressestimmen

Die Stimmen in der Stadt sind auch Stimmen im Radio geworden. Mehrere Zeitungen und Zeitschriften haben über das Projekt geschrieben. In unserem neu eingerichteten Bereich PRESSE finden Sie jetzt eine Auswahl von Berichten zum Hören und Lesen.

Bilder und O-Ton von der Vernissage/Pressekonferenz

Am 24. November ist Stimmen in der Stadt mit einer Vernissage/Pressekonferenz im Axel Hotel Berlin gestartet. Auf dem Podium waren Ulla Schmidt, ehemalige Bundesgesundheitsministerin und Schirmherrin von Stimmen in der Stadt, Martin Dannecker, Sexualwissenschaftler und Autor sowie die Projektleiter Christoph Weber und Martin Kostezer. Der Abend wurde von Annabelle Mandeng moderiert. Wir danken Jochen Hick für die Filmaufnahmen und Kathrin Heller für die Fotografien.

Stimmen in der Stadt bei der Filmwoche der Berliner Aids-Hilfe

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens zeigt die Berliner Aids-Hilfe eine Auswahl von Dokumentar- und Spielfilmen, die sich mit HIV und Aids beschäftigen. Die Filme dokumentieren, mit welcher Wucht Aids in den frühen 1980er-Jahren Biografien und soziale Gefüge getroffen hat. Und sie sind selbst Teil einer Kulturgeschichte, wie sie zu unseren Lebzeiten von keiner anderen Krankheit  geschrieben wurde.

»PositHIVe Screenings« läuft vom 1. bis zum 5. Dezember  in den Kinos Kant und Hackesche Höfe. Stimmen in der Stadt ist mit dem Trailer im Vorprogramm der Filme als Gast mit dabei.

»Das Programm von »PositHIVe Screenings« (Download)

Stimmen in der Stadt am Welt-Aids-Tag 2010

Unsere Specials zum 1. Dezember:

08.35 Christoph Weber ist Gast im ZDF Morgenmagazin

14.30–16.00 Martin Kostezer macht zusammen mit einer Delegation vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz an der Hörstation Gneisenaustraße/Mehringdamm auf das Projekt und den Welt-Aids-Tag aufmerksam

00.00–24.00 Sieben Menschen aus Berlin erzählen an 15 Hörstationen in der Stadt über ihr Leben mit HIV und Aids.

Kastanienallee spricht wieder

Soeben konnten wir die irrtümlich von der Polizei konfiszierte Hörstation an der Kastanienallee beim U-Bahnhof Eberswalder Straße wieder einrichten. Wir danken Thomas Schulz von der Firma Iland für die erneute Installation.

Eins, zwei, Polizei (Kastanienallee)

Prenzlauer Berg am 25. November 2010: »Am heutigen Morgen, gegen 04:00 Uhr, beschwerten sich mehrere Bürger unabhängig voneinander telefonisch bei der Polizei, dass die Ampelanlage in der Kastanienallee/Schönhauser Allee laut mit den Passanten spricht.«

Wir staunten nicht schlecht, als gestern diese polizeiliche Nachricht bei uns eintraf. Sprechende Ampelanlagen, was für ein geniales Kommunikationskonzept! Warum sind wir nicht früher darauf gekommen? Nirgends verbringt man so viel ungenutzte Wartezeit wie an Berliner Fußgängerampeln. »Über den Lautsprecher wurden Bürger über gesundheitliche Themen (Schutz vor AIDS) informiert«, heißt es weiter unten in dem Schreiben. Na also. Was kann einem besseres passieren?

Aber offenbar gab es da ein irritierendes Moment: »Beim Eintreffen der Polizei stellten die Kollegen gegenüber der Kastanienallee 3, am Lichtmast Nr. 4, fest, dass in  einer Höhe von ca. 3 Meter eine Steckdose provisorisch montiert war.« Hoppla. Stromklau etwa? Zur Aufklärung über gesundheitliche Themen? Aber damit nicht genug: Auf einem Schild in Höhe von 2,5 Metern »war zudem der Spruch ›Liebes Virus, du hast mir jetzt Durchfall gegeben, ich esse gegen den Durchfall an …‹ aufgedruckt.«

Autsch, das geht natürlich gar nicht. Da kann die Ampel noch lange zu den Passanten über gesundheitliche Themen sprechen. Wenn die dann so was zu lesen bekommen, ist die ganze Aufklärung im Eimer. Folgerichtig: »Um 05:10 Uhr wurde durch einen Mitarbeiter der Firma Alliander Stadtlicht GmbH die Anlage demontiert und durch Polizeibeamte auf dem Abschnitt 15 sichergestellt.« Gut so! Und sollten Sie weiteren sprechenden Ampeln begegnen, zögern Sie bitte nicht, sofort die Polizei zu informieren!

Die konfiszierte Hörstation wurde uns unterdessen mit vielen Entschuldigungsworten wieder ausgehändigt. Selbstverständlich dürfen wir sie am gleichen Ort wieder installieren. Denn es ist alles amtlich bewilligt und bescheinigt und von einer Lärmbelästigungsklage war gar nie die Rede. Möglicherweise fehlt es bei manchen Behörden einfach an einem ausgereiften Kommunikationskonzept. Wir hätten da eine Idee …

Lautsprecher-Ausfall am 26. November ist behoben

Pünktlich mit dem Datumswechsel haben unsere Stimmen am 25. November zu sprechen begonnen – und exakt 24 Stunden später waren sie wieder weg. Der Grund dafür war nicht der Wintereinbruch, sondern eine fehlerhafte technische Einstellung in den Lautsprecherboxen. Der Fehler konnte unterdessen behoben werden und die Stimmen sprechen jetzt wieder. Für alle vergeblichen Besuche an unseren Hörstationen bitten wir herzlich um Entschuldigung.

Jetzt sprechen sie

Seit 00.00 Uhr heute früh sind sie zu hören. An 15 Orten in Berlin erzählen Menschen aus ihrem Leben mit HIV/Aids. Ihre Stimmen sprechen aus Lautsprecherboxen in vier Metern Höhe. Die Hörstationen sind mit dem Logo von Stimmen in der Stadt gekennzeichnet.

Mit einer Vernissage und Pressekonferenz wurde Stimmen in der Stadt gestern Abend eröffnet. Schirmherrin Ulla Schmidt äußerte Ihren Respekt vor  den sieben Menschen, die in den Interviews so viel Offenheit gezeigt haben. Darin liege das Potenzial, das Thema HIV und Aids wieder ins Gespräch zu bringen.

Die Stimmen, die jetzt in der Stadt das Wort haben, werden bis zum 8. Dezember Tag und Nacht weitersprechen. Einen Stadtplan mit den 15 Hörstationen finden Sie unter STADT.

Ab sofort gibt’s die Stimmen auch hier auf der Webseite zu hören. Unter STIMMEN finden Sie alle sieben Interviews in voller Länge. Drei davon werden mit Bildreportagen des Fotografen Daniel Rosenthal begleitet.

Aktueller Hinweis: Die Hörstation an der Kastanienallee (Prenzlauer Berg) ist vorübergehend außer Betrieb. Selbstverständlich arbeiten wir an der Behebung des Ausfalls.

Der Aufbau hat begonnen

Uhlandstraße, Ecke Kurfürstendamm, früher Dienstagmorgen: Die erste Hörstation von Stimmen in der Stadt wird installiert. Hier und an vierzehn weiteren Orten in Berlin werden bis Mittwochabend die Lautsprecher und das Logo von Stimmen in der Stadt an Lichtmasten angebracht. Die Stimmen werden am 25. November um 0.00 Uhr zu sprechen beginnen.

Einen Stadtplan mit den 15 Orten gibt es jetzt unter STADT.

Schirmherrin Ulla Schmidt über Stimmen in der Stadt

»Nach wie vor werden Menschen wegen ihrer Erkrankung diskriminiert und stigmatisiert. Nach wie vor gibt es Infizierte, die ihre Erkrankung verschweigen, aus Angst vor den Reaktionen ihres Umfeldes. Der richtige Umgang mit der Erkrankung und den Erkrankten ist nicht selbstverständlich.« Lesen Sie die vollständige Erklärung von Ulla Schmidt zu ihrer Schirmherrschaft bei Stimmen in der Stadt.

Deine Stimme

Paul, Anneliese, Gerd, Eva, Jan, Michaela und Max haben von sich erzählt. Wir wünschen uns, dass es noch mehr Gespräch und Austausch gibt. Eine Möglichkeit, selbst das Wort zu ergreifen, bieten wir hier über den Kommentar auf unserer Webseite.

Alle Kommentare werden von uns gelesen und dann freigeschaltet. Wir freuen uns auf deine Stimme!

Vorhang auf für Stimmen in der Stadt!

Wir laden zur Vernissage und Pressekonferenz ein.

Mittwoch, 24. November 2010, ab 16.30 Uhr
Axel Hotel Berlin, Lietzenburger Straße 13/15

Einlass: 16.30 Uhr
Pressekonferenz: 17.00 Uhr
Anschließendes Get-together

Mit Ulla Schmidt, ehemalige Bundesgesundheitsministerin, Schirmherrin von Stimmen in der Stadt, und Prof. Dr. phil. Martin Dannecker, Sexualwissenschaftler und Autor. Moderation: Annabelle Mandeng

Um Anmeldung unter presse@stimmeninderstadt.de bis zum 19.11.2010 wird gebeten.

Ulla Schmidt übernimmt Schirmherrschaft für Stimmen in der Stadt

Stimmen in der Stadt hat eine Schirmherrin. Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat dem Projekt schon seit längerer Zeit ihre Unterstützung zugesichert. Ihre Schirmherrschaft unterstreicht die Relevanz unseres Projekts auch auf politischer Ebene. Ulla Schmidt wird bei der Eröffnung von Stimmen in der Stadt am 24. November mit dabeisein. Ein Statement von ihr wird demnächst hier erscheinen.

Boxen-Werkstatt

Noch sieben Wochen bis zum Start. Die Bauteile für die Lautsprecher warten in Reih und Glied auf ihre Verschraubung. In Handarbeit werden die Boxen  für die 15 Hörstationen zusammengebaut. Unser Löt- und Schrauberteam ist stolz auf die Spezialanfertigung für Stimmen in der Stadt. Wir bedanken uns für das freundliche Entgegenkommen der Firma AUDIUM / Visonik, Berlin.

Das neue Aids

Noch vor fünfzehn Jahren zählte Aids zu den großen Bedrohungen der Menschheit. Wer mit einem »positiven« HIV-Testergebnis konfrontiert wurde, konnte sich einer Beschäftigung mit dem Tod nicht entziehen. Zu groß war die Wahrscheinlichkeit, dass es bald zu Ende gehen würde.

Die Zeiten haben sich geändert. Seit 1996 haben die retroviralen Kombinationstherapien bei vielen infizierten Patienten enorme Erfolge erzielt. Die Lebenserwartung ist gestiegen, die Todesraten sind massiv zurückgegangen und das Krankheitsbild Aids hat sich weitgehend zurückgezogen. Unterdessen gibt es viele HIV-Infizierte, die seit Jahrzehnten mehr oder weniger gesund und beschwerdefrei leben. Der Sexualwissenschaftler Martin Dannecker hat zur sprachlichen Kennzeichnung dieses Wandels den Begriff des »neuen Aids« in Umlauf gebracht.

Wie steht es um dieses neue Aids? Ist es tatsächlich so harmlos geworden, wie man leicht den Eindruck gewinnen kann? Oder ist es nur unsichtbar geworden? In unserer Rubrik »Das neue Aids« gehen wir diesen Fragen nach. Der neueste Beitrag stammt von TAZ-Journalist Jan Feddersen und stellt die Frage: »Was bloß ist Aids?«

Stimmen in der Stadt bei HIV im Dialog und Reminders Day Gala

Mit einem Infostand stellte sich Stimmen in der Stadt am 18. September den Gästen der »Reminders Day Gala« im Berliner ewerk vor. Im Programm des zuvor stattgefundenen Kongresses »HIV im Dialog« war außerdem eine unserer Interview-Stimmen zu hören. Gut zwei Monate vor Projektbeginn haben wir damit viel Neugier geweckt und interessierte Resonanz erhalten.

Besuchen Sie uns an der Reminders Day Gala am 18. September

Sie finden uns am 18. September ab 19.30 Uhr im ewerk in Berlin Mitte. Die Reminders Day Gala wird von der Initiative »Vergessen ist ansteckend« ausgerichtet und steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit. An unserem Infostand im Foyer gibt’s unter anderem die neuen Postkarten von Stimmen in der Stadt, Badges, T-Shirts – und eine große Spendendose! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Gala ist der Abschluss des Kongresses HIV im Dialog, der am 17. und 18. September im Roten Rathaus stattfindet. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen und Workshops ist das Älterwerden mit HIV. Der Kongress ist öffentlich mit freiem Eintritt.

Mehr Unterstützung

Der Kreis unserer Förderer hat sich erfreulicherweise erweitert. Der Förderverein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e. V. hat uns mit einem Unterstützungsbetrag bedacht. An unserer Seite steht nun außerdem die Deutsche AIDS-Hilfe e. V. Mit dem Dachverband von rund 120 regionalen Aids-Hilfe-Organisationen in Deutschland haben wir einen wichtigen weiteren Mitträger für Stimmen in der Stadt gewonnen. Wir schätzen die Begleitung!

Hier ist die neue Webseite von Stimmen in der Stadt

Drei Monate bevor in der Stadt die Lautsprecher installiert werden, haben wir einmal alles gründlich durchgefegt und neu aufgestellt. Auf der »Aktuell«-Seite werden wir Sie über die Entwicklung des Projekts auf dem Laufenden halten. Um nichts zu verpassen, empfehlen wir Ihnen wärmstens unseren Newsletter. Am besten – gleich anmelden!
Unsere Serie »Das neue Aids« ist auf eine eigene Unterseite ausgewandert. Dort wird’s demnächst mit neuen Beiträgen weitergehen. Unter »About« finden Sie alle wichtigen Informationen über das Audio-Projekt zum Welt-Aids-Tag 2010 in Berlin.
Stimmen in der Stadt wird am 24. November mit einem kleinen Empfang für die Presse und alle Unterstützer und Sympathisanten im Axel Hotel Berlin eröffnet. Ab denn werden die Stimmen vollzählig auch hier auf der Webseite zu hören sein. Und wir werden selbstverständlich verraten, an welchen Orten in der Stadt unsere Hörstationen zu finden sind.
Dass man von uns hören wird, dazu trägt auch unser neuer Medienpartner radioeins bei. Wir freuen uns über diese Kooperation, die den Stimmen von Menschen mit HIV und Aids in ganz Berlin und Brandenburg Gehör verschaffen wird.

»Vielfalt leben – Diskriminierung bekämpfen«

Mit diesem Motto unterstützt der lesbisch-schwule Förderkreis elledorado e. V. seit zwölf Jahren Projekte in Berlin, die transidente, schwule und lesbische Lebenswelten sichtbar machen und somit Diskriminierung und Ausgrenzung auf Grund sexueller Identität zu bekämpfen. Zur Förderung auserkoren wurde nun auch Stimmen in der Stadt. Wir freuen uns über den neuen Partner und danken elledorado e. V. für den Zuschlag!

Noch ein Scheck für Stimmen in der Stadt

Schon zum zweiten Mal hat der Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (O.S.P.I.) Stimmen in der Stadt mit einem Scheck bedacht. Anlass war der 31. Geburtstag des Ordens. Im gut gefüllten Café PositHiv wurden am Ostersamstag wiederum Spenden an mehrere HIV- und Aids-bezogene Initiativen weitergereicht. Martin Kostezer stellte den Gästen Stimmen in der Stadt vor und bedankte sich bei den Schwestern für die fortlaufende Unterstützung.

Schon zum zweiten Mal hat der Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (O.S.P.I.) Stimmen in der Stadt mit einem Scheck bedacht. Anlass war der 31. Geburtstag des Ordens. Im gut gefüllten Café PositHiv wurden am Ostersamstag wiederum Spenden an mehrere HIV- und Aids-bezogene Initiativen weitergereicht. Martin Kostezer stellte den Gästen Stimmen in der Stadt vor und bedankte sich bei den Schwestern für die fortlaufende Unterstützung.

Lotto-Stiftung sichert Basisfinanzierung von Stimmen in der Stadt

Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt Stimmen in der Stadt. An seiner Sitzung vom 18. März hat der Stiftungsrat dem Förderantrag von Stimmen in der Stadt zugestimmt. Er sichert dem Projekt damit eine Basisfinanzierung, mit der die Vorbereitung nun beginnen kann. Wir bewerten die Zusage als ein Vertrauensbeweis gegenüber unserem Vorhaben und sind überzeugt, dass davon eine gute Signalwirkung ausgehen wird.

Das geschah bisher

November 2009 Bei der Gala Künstler gegen Aids der Berliner Aids-Hilfe am 16. November 2009 rief Christoph Weber, Arzt und Projektleiter von Stimmen in der Stadt, Presse und Publikum dazu auf, das Audio-Projekt zum Welt-Aids-Tag 2010 zu unterstützen. Dr. Keikawus Arastéh, Direktor der Klinik für Innere Medizin im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin, rief dazu auf, auch den oftmals einschneidenden psychischen und sozialen Folgen einer HIV-Infektion Beachtung zu schenken. Die Bedingungen des Weiterlebens mit HIV und Aids würden von vielen unterschätzt. Die Gala-Gäste im ausverkauften Theater des Westens erlebten die Vorpremiere der ersten Interview-Ausschnitte, denen die Schauspieler Uwe Büschken und Luise Lunow ihre Stimme geliehen haben.

Dezember 2009 Das Spendenkonto von Stimmen in der Stadt hat am 2. Advent vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz seine erste Gabe empfangen. Den Schwestern und allen, die sie unterstützen, gilt unser herzliches Dankeschön! Nachahmer sind willkommen. – Stimmen in der Stadt gibt’s jetzt bei Facebook und erfreut sich einer wachsenden Community.

März 2010 Die Deutsche AIDS-Stiftung stimmt dem Förderantrag von Stimmen in der Stadt zu. Die Stiftung unterstützt das Projekt mit einem Beitrag von 2.000 Euro. Die Deutsche AIDS-Stiftung hilft seit 1987 HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen in materiellen Notlagen. Ihr Name steht für eine kontinuierliche Arbeit im Dienste der Prävention und Unterstützung. Die Förderzusage ist für Stimmen in der Stadt ein kleiner Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung und darüber hinaus eine inhaltliche Auszeichnung.